Aprikosen & Pfirsiche

Antworten zu Aprikosen & Pfirsichen

Antworten zu Aprikosen & Pfirsichen

Aprikosen

Wissenswertes zur Befruchtungsbiologie

Die meisten Aprikosen-Sorten sind selbstfruchtbar, es gibt jedoch auch einige, die eine zweite Befruchtersorte in der Nähe brauchen, zum Beispiel ‘Orangered’, ‘Aurora’ oder ‘Goldrich’. Da man sich wegen der Seltenheit der Obstgehölze hier nicht auf Pollenspender in den Nachbargärten verlassen kann, sollte man am besten gleich zwei geeignete Sorten dicht nebeneinander pflanzen.

 

Wei-Wa:
Unterlage mit mittlerer Wuchsstärke. Aufgrund der vegetativen In Vitro-Vermehrung sind die Bestände deutlich homogener als bei der Unterlage Wangenheim-Sämling. Die Erträge setzen früh ein und sind regelmäßig hoch bei guter Fruchtgröße. Besonders für wüchsige Sorten geeignet. Die Bäume verfügen über eine sehr gute Standfestigkeit. Wurzelausläufer sind bisher kaum aufgefallen.

Wavit ®:
Diese in vitro vermehrte Selektion von „Wangenheims“ liefert schwachwachsende Bäume wie GF 655/2 mit guter Fruchtgröße und sehr guter Ertragshöhe. Die Verträglichkeit bei Aprikosen ist gut. Sie zeigt bis jetzt keine Bodenausläuferbildung und ist frosthart.

Wangenheimer:
Diese Unterlage liefert schwachwachsende Bäume mit gute Fruchtgröße und sehr guter Ertragshöhe. Die Verträglichkeit bei Aprikosen ist gut. Sie zeigt bis jetzt keine Bodenausläuferbildung und ist frosthart. Als Sämlingsunterlage wächst sie nicht so homogen wie vegetativ vermehrte Unterlagen.

Pfirsiche & Nektarinen

Wissenswertes zur Befruchtungsbiologie

Pfirsiche sind in der Regel selbstfruchtbar. Generell ist empfiehlt es sich allerdings immer für Fremdbefruchtung durch weitere Pfirsichsorten zu sorgen, um die Ertragssicherheit zu steigern. 

 

Rubira
(Prunus persica'Rubira'):

Diese pfirsicharteigene Unterlage wurzelt tief, ist deshalb interessant für trockene Gebiete und Heckenerziehung. Sie bildet keine Wurzelausläufer und ist gut verträglich mit allen Edelsorten.