Birnbäume

Antworten zu Birnbäumen

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Wissenswertes zur Befruchtungsbiologie

Birnen sind (wie Äpfel) selbststeril, d.h. die einzelnen Sorten sind auf entsprechende Befruchtersorten angewiesen. Es gibt bei den Birnen triploide und diploide Sorten. Triploide Sorten eignen sich nicht als Befruchter für eine andere Birnensorte. Wird also eine triploide Sorte gepflanzt, so muss für diese eine Befruchtersorte gepflanzt werden und für diese Sorte wiederum ein Befruchter, da die triploide Sorte nicht als Befruchter dienen kann. Um später Birnen ernten zu können, muss man also 2 kompatible Bäume in nächster Nähe haben. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte auf den Produktseiten.

 

Pyrodwarf:
Diese schwachwachsende Birnenunterlage ist standfest und frosthart. Sie zeigt ein gute Verträglichkeit mit allen Sorten und neigt nicht zu Chlorose auf kalkreichen Böden. Sie liefert gute Fruchtgrößen und frühe, hohe und regelmäßige Erträge. Wird ca. 4 Meter hoch.

 

Quitte BA 29:
Diese mittelschwachwachsende Unterlage zeichnet sich durch eine gute Anpassungsfähigkeit an alle Böden und sehr gute Verträglichkeit mit allen Birnensorten aus. Sie liefert einen besonders einheitlichen Bestand. Wird ca. 2 - 3 Meter hoch.

 

Sämling:
Aus Samen der im süddeutschen Raum gefundenen ‘Kirchensaller Mostbirne’ gewonnen. Bäume auf dieser starkwachsenden Unterlage sind standhaft. Sämlinge besitzen eine hohe Frostresistenz, sind von Natur aus virusfrei und sind ökologisch sehr anpassungsfähig. Besonders zur Anzucht von Hochstämmen geeignet. Wird bis zu 7 Meter hoch.